Wir richten uns in unserer Arbeit nicht nach aktuellen Modetrends aus, sondern setzen ergebnisorientiert vielfältig die geeigneten Methoden genau dort ein, wo Sie unter dem Primat von Zielorientierung und Ökonomie die erwünschten Ergebnisse liefern.
Wir nutzen in unseren Konzepten nicht nur den Ansatz des Blended Learnings als eine Kombination von Lernmethoden des Präsenz- und E-Learnings.

Wir arbeiten und kombinieren auch u.a. Elemente des Wissensmanagements, des Action-Learnings, des klassischen Fernlernens und des Coachings. Dabei sollen die Vorteile der verschiedenen Lernmöglichkeiten zielgerichtet und synergetisch genutzt werden, um Lern- und Transfereffekte bei höchstmöglicher Ökonomie zu steigern.

Action Learning kombiniert als praxisbasiertes Erfahrungslernen den Prozess des Problemlösens mit dem Prozess des Lernens. Das dabei zu bearbeitende Problem ist ergebnisrelevant für das Unternehmen. Es begünstigt damit die Entwicklung unternehmerischen Denkens und Handelns bei Mitarbeitern und Managern.

Mit Hilfe des Action Learning schlägt das Unternehmen gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe: Es wird eine gute Lösung für ein sowieso anstehendes Problem gefunden, und die Mitarbeiter entwickeln ihre Kompetenzen und Erfahrungen direkt an real existierenden Anforderungen.

Wir haben über 15 Jahre Erfahrung mit verschiedenen Formen des Action Learnings bzw. des transferorientierten Projektlernens in den Bereichen Führungskräfteentwicklung und Multiplikatorenschulung.

Unsere Lernkonzepte gehen davon aus, dass

  • Lernen selbst immer Veränderung bedeutet und eine Destabilisierung alter Routinen und Wissensbestände Voraussetzung für den Aufbau neuer Handlungsmuster ist.
  • wir mehr über Aha-Effekte, Denkanstöße und Handlungsimpulse erreichen, als über die Vermittlung von stilisierten Kommunikations- oder Führungsmodellen.
  • es zum sicheren Praxistransfer flankierender, abgestimmter Maßnahmen bedarf (z.B. Transferaufgaben, Transfer-Coaching, Monitoring, Review-Workshops)
  • dass zwar über 90 % handlungsrelevanten Lernens in der Praxis stattfindet, dies allerdings wenig systematisch und selten gezielt genutzt wird

Vorbereitungsphase

  • Information zum Programm und Erstellen des Lernsettings
  • Individuelle Zielklärung der Ausgangssituation und Entwicklungsabsicht
  • Zielgespräche der Führungskräfte mit ihren Vorgesetzten
  • Vorabfragen zu spezifischen Erfahrungen und Problemstellungen aus der Praxis der Teilnehmer
  • Vorbereitungsaufgaben

Module

  • Reflexion der Anforderungen an Führung und Management
  • Input von internen und externen Experten zu zentralen Kompetenzen von Führung und Management
  • Gemeinsame Ausrichtung, Know-How-Transfer, Networking und Teamentwicklung
  • Monitoring und Unterstützung des Praxistransfers
  • Reflexion, Moderation und Feedback
  • Dialog mit dem Top-Management

Transferphasen

  • Handlungsorientierte Bearbeitung von Aufgabenstellungen einzeln und in Teams
  • Bearbeiten von kleineren Transferaufgaben aus den Modulen
  • Transfer-Coaching (als Einzel- oder Team-Coaching)
  • Werkstatt-Treffen zur Bearbeitung konkreter Praxisfälle
  • Kollegiale Beratung als eigeninitiierter Methodenstandard

Transfer-Coaching

  • Begleitung und Unterstützung einer nachhaltigen Umsetzung
    des Gelernten in die Führungspraxis durch Einzel- und Team-Coaching oder Werkstatt-Treffen
  • Struktur- und Impulsgebung durch erfahrene Coaches
  • Anleitung zur kollegialen Beratung und Selbstentwicklung
    der Führungspersönlichkeit

Know-How-Transfer

  • Die Teilnehmer lernen nicht nur von externen Experten, sondern auch über eigene Beiträge in den Modulen im Sinne eines pragmatischen und gelebten Know-How-Transfers
  • Aktives Einbringen der eigenen Expertise als Teilnehmer
  • Diskussion und Ableiten handlungsrelevanter Konsequenzen
  • Networking, Feedback und Reflexion der persönlichen Wirkung

Selbstreflexion

  • Reflexion persönlicher Dispositionen, Rollen- und Verhaltensmuster
  • Nutzen geeigneter Instrumente zur Selbst- und Fremdeinschätzung
  • Ableiten individueller Konsequenzen für das eigene Führungsverhalten
  • Kollegiale Beratung und Austausch
  • Monitoring von individuellen Entwicklungszielen und Transfervorhaben

Performance-Projekte

  • Funktions- und bereichsübergreifende Teams arbeiten ergebnisorientiert an der Umsetzung von eigenen Ideen z.B. zur Prozessoptimierung, zur Steigerung der Produktivität, zur Kostensenkung oder zur Kundenbindung (Business Impact Projects)
  • Unterstützung durch zahlreiche pragmatische Tools, Leitfäden u.a.
  • Generieren von Lerneffekten über eigene Erfahrungen in neuen Handlungsfeldern, das Verlassen der Komfortzonen und systematische Lessons Learned-Prozesse

Mentoring

  • Begleitung einzelner Teilnehmer oder von Teilnehmergruppen durch Mentoren aus dem oberen Management
  • Vorbereitung auf die Mentoren-Rolle, ggf. auch Begleitung der Mentoren
  • Unterstützung durch einen strukturierten Mentoringprozess

Management-Dialog

  • In ausgewählten Modulen diskutieren und reflektieren die Teilnehmer mit Vertretern des Top-Managements oder anderen internen Experten die zentralen Fragestellungen zur Gestaltung von Unternehmenswirklichkeit und den Anforderungen an die Führungsebene
  • Lebendiger und authentischer Austausch durch professionelle Vorbereitung und Moderation

Unternehmensbesuche

  • Perspektivenwechsel und Impulse durch den Besuch anderer Unternehmen
  • Vorbereitung, Fokussierung auf interessante Aspekte
  • Auswertung von Erfahrungen und Erkenntnissen
  • Transfer auf die eigene Unternehmenswirklichkeit

Review-Workshops

  • Würdigung und Bündelung aller Aktivitäten, Effekte und Ergebnisse durch Abschluss-Events und Review-Workshops
  • Lessons learned und Ableitung von Konsequenten für die Führungspraxis
  • Austausch und Dialog mit dem Top-Management und anderen Führungsebenen
  • Review des Erreichten und Ausblick auf weitere Schritte
  • Intensive und kreative Auseinandersetzung mit Führung und Führungskultur

Dialog-Workshops

  • Die Teilnehmer gestalten im Rahmen selbstinszenierter, impulsgebender Mini-Workshops den Dialog mit dem Top-Management zu den zentralen Performance-Treibern des Führungsprozesses, zu den Erkenntnissen und Ergebnissen im Entwicklungsprogramm und/oder zentralen Fragestellungen von Führungsqualität und -kultur im Unternehmen

Praxis-Werkstätten

  • Arbeit mit Gruppen (4 – 10 Teilnehmer/innen) an konkreten Fragestellungen aus der Führungspraxis
    – Wer da ist, ist da
    – Jeder bringt sich mit seinen Erfahrungen ein
    – Jede Fragestellung zur Führungspraxis ist möglich
  • Bearbeiten konkreter Fälle aus der Praxis der Führungskräfte in Kleingruppen
  • Reflexion der Problemstellungen und Lösungsansätze im Plenum
  • Kollegiale Beratung